Verhalten im Brandfall - Alarmieren

Es brennt! Was ist zu tun?

1. Alarmieren
2. Retten (Behinderten oder Verletzten helfen)
3. Löschen

Alarmieren:
Die Brandmeldung kann automatisch über eine Brandmeldeanlage oder manuell über Druckknopfmelder bzw. Telefon erfolgen.

Geben Sie bei einem Notruf immer bekannt:

  • Wer spricht? (Name des Anrufers)
  • Was ist passiert? (Brand, technisches Gebrechen)
  • Wo wird die Feuerwehr gebraucht (Adresse, Anfahrt)
  • Wie Hinweise auf besondere Umstände, z.B.

- eingeschlossene Personen
- Krankenhaus Pflegeheim
- Schule
- Hochhaus

Sprechen Sie langsam und deutlich!

Alarmieren Sie die Feuerwehr auch bei Brandverdacht - der Feuerwehreinsatz kostet nichts!

Verlassen Sie sich niemals darauf, dass bereits andere die Feuerwehr verständigt haben.

Quelle und weitere Informationen: Zivilschutzverband/Sicherheitsinformationszentrum

Verhalten im Brandfall - Erste Löschhilfe

Bei vielen Bränden kann durch eine richtige erste Löschhilfe die rasche Brandausbreitung bis zum eintreffen der Feuerwehr eingedämmt werden. Um richtig handeln zu können sind Grundkenntnisse über Feuerlöschgerät notwendig.

Die Erste Löschhilfe kann mit folgenden Kleinlöschgeräten durchgeführt werden:

Feuerlöschdecke:
Hergestellt aus flammhemmend imprägnierter Wolle oder aus Glasfasergewebe, ältere Ausführungen noch aus Asbestgewebe.

Feuerlöscheimer:
Seit Jahrhunderten verwendetes Löschgerät, früher aus Leder, heute als "Falteimer" aus Segeltuch oder verzinkter Stahleimer.

Tragbare Feuerlöscher:
Tragbare Feuerlöscher sind die bekanntesten Kleinlöschgeräte. Nach Art des Löschmittels unterscheidet man verschiedene Typen.

  • Wasserlöscher (Brandklasse A) : Als Löschmittel wird Wasser verwendet. Fallweise ist dem Wasser ein Frostschutz oder Netzmittel zugesetzt. Als Treibmittel wird Kohlensäure verwendet. Er bewirkt die Kühlung des brennbaren Stoffes und ist geeignet für die Bekämpfung von festen, unter Glut- und Flammenbildung brennenden Stoffen, wie Holz, Papier, Stroh u. dgl. (ausgenommen Metall). Zulässige Füllmengen nach ÖNORM EN 3: 2, 3, 6 und 9 Liter.
  • Schaumlöscher (Brandklasse A, B) : Sie dienen hauptsächlich zur Bekämpfung von Bränden flüssiger Stoffe, wie Benzin, Petroleum, Öle, Fette, Lacke und fester Stoffe (flamm- und glutbildend). Füllung: wässrige Schaummittellösung. Zulässige Füllmengen nach ÖNORM EN 3: 2, 3, 6 und 9 Liter.
  • Pulverlöscher: Bei den Pulverlöschern unterscheidet man nach Art des Löschpulvers Löscher mit Glutbrandpulver oder Flammbrandpulver. Als Treibmittel wird meist Kohlendioxid verwendet. Zulässige Füllmengen nach ÖNORM EN 3: 1, 2, 3, 4, 6, 9 und 12 Kilogramm.
    - Glutbrandpulverlöscher (Brandklasse A, B, C) :
    Glutbrandpulver ist grundsätzlich zum Löschen von Glut- und Flammbränden geeignet. Es ist bei Glutbränden allerdings immer das Nachlöschen mit Wasser erforderlich.
    - Flammbrandpulverlöscher (Brandklasse B, C) :
    Flammbrandpulver kann nur zur Bekämpfung von Bränden in der Flammbrandphase verwendet werden. Verbleibende Glutbrände sind mit Wasser nachzulöschen.
  • Kohlendioxidlöscher (Brandklasse B, C) : Kohlendioxidlöscher (CO2-Löscher) eignen sich besonders zur Bekämpfung von Bränden an elektrischen Anlagen (z.B. Verteiler, Relaisstationen, Schaltwarten, etc), PC-Anlagen, Großküchen und hochwertigen Maschinen. Auch gegen Flüssigkeits- und Gasbrände können diese Geräte eingesetzt werden. Schäden durch Löschmittelrückstände sind ausgeschlossen, da Kohlensäure rückstandslos verdunstet. Zulässige Füllmengen nach ÖNORM EN 3: 2 und 5 Kilogramm.

Quelle und weitere Informationen: Opens external link in new windowZivilschutzverband/Sicherheitsinformationszentrum